Sie sind hier: Ein kleines Vorwort
Zurück zu: Der Hovawart
Allgemein:
Galerie
Interessantes
Impressum
Sätze wie "Aaaach, ist der aber liiiiieeeb..." oder "So ein schöner Hund, darf man den streicheln?" sind uns, seit wir einen Hovawart, besser gesagt, eine rabenschwarze Hündin, besaßen, durchaus geläufig.
Im Grunde ist damit schon sehr viel ausgedrückt. Nämlich, dass man sich mit einem Hovi in der Öffentlichkeit durchaus blicken lassen kann. Er ist ein angenehmer Begleithund, der sich z.B. in Restaurants und Geschäften zu benehmen weiß. Er hat ein gutes Auftreten und er sieht so aus, wie man sich eben einen Hund vorstellt.
Damit soll nichts gegen andere Hunderassen gesagt sein, auch wenn wir uns bei manchen fragen, was diese noch mit einem Hund gemein haben. Auf Fragmente zusammengezüchtet, müssen sie in den Betten ihrer Frauchen und Herrchen dahinvegetieren, voll gestopft von ungesunden Leckerlis. Wahrlich kein Hundeleben.
Oder sie krüppeln daher wie die in Mode gekommenen Retriever, schon von Haus aus mit Gelenksbeschwerden versehen. Auch der "Kommissar Rex", der Deutsche Schäferhund, macht da keine Ausnahme. Einen gesunden muss man schon mit der Lupe suchen. Aber die Hauptsache ist ja, dass er hinten so toll abfällt...
Solche erbärmliche Erscheinungen wird man beim Hovawart jedenfalls nicht finden. Natürlich kann er, wie jedes Lebewesen, krank werden. Natürlich mag es hie und da einen Hovi geben, der von Geburt an mit einem Leiden versehen ist. Aber der wirklich überwiegende Teil entspricht den Vorstellungen eines topfitten, gesunden Hundes. Zu verdanken ist dies den äußerst strengen Zuchtrichtlinien, bei denen die Gesundheit an vorderster Stelle steht.
Allerdings, so meinen wir, ist ein Hovawart kein Hund für jedermann/frau. Er ist groß, kräftig und temperamentvoll. Außerdem eigensinnig und klug, ja geradezu gerissen. Diese Eigenschaften setzen beim Hovi-Besitzer eine kräftige Hand und einen noch kräftigeren Willen voraus. Stimmen diese Voraussetzungen, dann ist der Hovi ein Lebenspartner im wahrsten Sinn des Wortes.
Das meinen im Brustton der Überzeugung
Kurt und Renate Nebehaj, Wien