Hepatitis contagiosa canis ( H.c.c.), Fuchsenzephalitis, rubarthsche Krankheit
Die Hepatitis contagiosa canis ist eine ansteckende Leberentzündung der Hunde. Sie wird von einem Virus verursacht und verläuft akut.
Beschreibung Das Krankheitsbild der Hepatitiserkrankung ist abhängig vom Immunstatus des Tieres und verläuft daher unterschiedlich. Bei älteren Hunden zeigt es sich oft durch mäßiges Fieber, Apathie und Inappetenz. Die Empfänglichkeit junger Hunde ist größer, bei ihnen kann auch plötzlicher Tod auftreten. Das akute Krankheitsbild erstreckt sich oft über 2-7 Tage mit einer Inkubationszeit von 2-5 Tagen. Temperaturanstieg (40-41 °C), gesteigertes Durstgefühl, Erbrechen, blutiger Durchfall, serös-schleimiger Augen- und Nasenfluss sind typische Erscheinungsbilder. Seltener kommt es zu zentralnervösen Erscheinungen. Der Blutzuckergehalt sinkt im Verlauf der Krankheit und die Blutgerinnung wird erheblich verlängert. Erkennbar ist auch eine spontan zurückbildende, ödembedingte Hornhauttrübung des Auges. Eine Diagnose ist wegen der wechselhaften und wenig charakteristischen klinischen Symptome schwer zu stellen. Erreger Das Virus gehört auf Grund seiner strukturellen und biologischen Eigenschaften zu den Adenoviren, ein Vertreter der Herpesviren. Die Größe beträgt 70-80 nm. Es ist etherbeständig und thermostabil auch gegen Kälte ist es resistent. Vorkommen und Ausbreitung Diese Krankheit ist weltweit verbreitet! Bekämpfung u. Behandlung Die Behandlung mit Antiserum ist zu Beginn der Krankheit sinnvoll, im späteren Verlauf allerdings nicht mehr. Weitere Therapien richten sich gegen Kreislauf- und Leberfunktionsstörungen.. Prophylaxe (Vorbeugung) Regelmäßige Impfung der Hunde mit aktuellen Impfstämmen
|